The Original FX Mayr

MITOCHONDRIENTHERAPIE - IHHT: INTENSIVES ZELLTRAINING DURCH KONZENTRIERTE HÖHENLUFT

Juni 2019

In unserem Experteninterview spricht Dr. Elka Wrolich über die IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie) und was sie in unserem Körper bewirkt. Das Intensivtraining für die Zellen regt den Stoffwechsel an, stärkt das Immunsystem, sorgt unter anderem für besseren Schlaf und verlangsamt den Alterungsprozess.  

Frau Dr. Wrolich, Sie sind seit 2016 als Ärztin im Original FX Mayr und beschäftigen sich unter anderem intensiv mit der Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie, die kurz IHHT genannt wird. Was dürfen wir darunter verstehen?

Dr. Elka Wrolich: Die IHHT ist auch unter dem Namen Mitochondrientherapie bekannt und ist eine medizinisch fundierte Anwendung, die durch die Veränderung des Sauerstoffanteils in der Atemluft den Energiestoffwechsel und die Leistungsfähigkeit fördert und das Abnehmen unterstützt. Die Therapie sorgt für die Regulierung und Leistungssteigerung der Mitochondrien (die für die Energiebereitstellung im Körper zuständig sind), indem sie ein Höhentraining simuliert. Die Atemluft entspricht der Luft von bis zu 5.200 Höhenmeter. Und das ganz ohne Anstrengung. Während man tiefenentspannt in unserem Therapieraum sitzt, führt man Hochleistungstraining für die Zellen durch. Das ist pure Fettverbrennung – ganz ohne Sport.

 

Worauf muss man während der Behandlung achten?

Dr. Elka Wrolich: Man lehnt sich zurück und bekommt eine Sauerstoffmaske, durch die man flach durch die Nase atmet. Dadurch erreicht man einen angenehmen Zustand zwischen Wachsein und Schlafen. Die Entspannung ähnelt einer tiefen Meditation. Währenddessen sollte man nicht lesen oder sprechen, sondern einfach ganz bei sich selbst sein. Dabei wird der Sauerstoffgehalt der Luft und die entsprechenden Intervalle vom Therapeuten individuell eingestellt, sodass sie den Energie- und Fettstoffwechsel optimal fördern. Mit dem ersten Atemzug beginnt das Zelltraining. In der hypoxischen Phase (Intervall mit wenig Sauerstoff) sterben geschädigte Zellbestandteile ab. In der hyperoxischen Phase (Intervall mit viel Sauerstoff) bekommt die Zelle den Impuls zur beschleunigten Vermehrung gesunder Mitochondrien. Je nach Intervall werden also geschädigte Zellbestandteile zerstört bzw. wird die Vermehrung von jungen und gesunden Mitochondrien angeregt. Wir sprechen von einer Mitochondrientherapie.

 

Dr. Elka Wrolich ist seit 2016 Ärztin im Original FX Mayr und beschäftigt sich intensiv mit der Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (auch IHHT oder Mitochondrientherapie).

Was genau sind Mitochondrien?

Dr. Elka Wrolich: Mitochondrien sind winzige eigenständige Organellen innerhalb unserer ohnehin mikroskopisch kleinen Körperzellen. Mit Hilfe von zahlreichen Enzymen produzieren sie aus dem Sauerstoff der Atmung und aus der Nahrung die energiereiche Substanz ATP (Adenosintriphosphat). ATP ist jene Energie, die bei der Ausübung aller Körper- und Gehirnfunktionen benötigt wird. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Mitochondrien als Kraftwerke unserer Zellen bezeichnet werden. Umgekehrt lassen sich fast alle chronischen Erkrankungen auf ein schlecht funktionierendes Netz aus Mitochondrien zurückführen. Die IHHT oder Mitochondrientherapie hat so viele positive Effekte, dass sie heute zu sehr vielen Zwecken eingesetzt wird.

 

Was aber war eigentlich ihr Ursprung?

Dr. Elka Wrolich: Ursprünglich wurde dieses Training für die Raumfahrt entwickelt. Mit seiner Hilfe wollte man die Anpassungsfähigkeit der Astronauten an die rauen Bedingungen im Weltall verbessern. Bald darauf machte man sich die tollen Zelltrainingseffekte auch im Spitzensport zunutze, um die Leistungsfähigkeit der Topathleten noch zusätzlich zu steigern. Nach und nach hielt die IHHT dann auch Einzug in der Medizin.

 

Die IHHT soll ja auch bei Erschöpfungszuständen und Stress sehr gute Ergebnisse erzielen.

Dr. Elka Wrolich: Ja, das stimmt. Man kann den Trainingseffekt mit einem Batterietausch vergleichen. Die alten Zellkraftwerke werden gegen neue ausgetauscht. Zu Beginn der Therapie, in den ersten ein bis zwei Tagen, kann es zwar sein, dass man sich müder fühlt als zuvor. Durch den Aufbau der neuen Mitochondrien steht dem Körper aber längerfristig wieder mehr Energie zur Verfügung. Das ist ein Effekt, der bis zu einem halben Jahr anhalten kann.

 

Wie viele Therapiesitzungen empfehlen Sie für so einen „Batterietausch“?

Dr. Elka Wrolich: Das kommt ganz individuell auf den Kurgast und seine Ziele an. Das Tolle an der IHHT ist ja, dass die Wirkung schon mit der allerersten Anwendung einsetzt. Gleichzeitig ist die Mitochondrientherapie so zuträglich, dass sie täglich wiederholt werden kann – an bis zu zehn Tagen hintereinander. Für ein langanhaltendes Resultat, zwischen drei und sechs Monaten, empfehle ich drei bis vier Anwendungen pro Woche. Die durch das IHHT angekurbelten Prozesse im Körper laufen noch mehrere Wochen oder Monate weiter. Die Wirkung bleibt also über einen relativ langen Zeitraum aufrecht.

 

Wie fühlt sich diese Wirkung an? Wie macht sich die Veränderung bemerkbar?

Dr. Elka Wrolich: Im Grunde merkt man schon direkt nach der Behandlung, dass die Durchblutung besser ist. Am deutlichsten sieht man diesen Effekt an der Gesichtsfarbe. Natürlich wird nicht nur die Haut besser durchblutet, sondern jedes einzelne Organ. Das verbessert sowohl die Versorgung als auch die Entgiftung aller Organe. Gönnt man sich mehrere Therapien, bemerkt man eine deutliche Energiezunahme – deshalb verwendet man die IHHT auch zur optimalen Wettkampfvorbereitung im Leistungssport. Praktisch nebenbei wird die Fettverbrennung angeregt und auch der Schlaf verbessert sich. Das Immunsystem wird gestärkt, der Alterungsprozess verlangsamt und das hormonelle Gleichgewicht gefördert. Letzteren Effekt nutzt man auch unterstützend in der Menopause. Nicht zuletzt sorgt die IHHT für eine bessere Denkleistung und mehr Frische im Kopf.

 

Dass die IHHT beim Abnehmen hilft, finden wir großartig. Warum aber ist das so?

Dr. Elka Wrolich: Der Stoffwechsel ist im Grunde nichts anderes als die Umwandlung von Nährstoffen und Sauerstoff in Lebensenergie. Viele Menschen merken ab dem 40. Lebensjahr einen beginnenden Leistungsabfall und eine leichte Gewichtszunahme, obwohl sie ihre Lebensgewohnheiten beibehalten. Das geschieht, weil ältere Mitochondrien weniger Energie produzieren als neue. Durch die IHHT wird der Energie- und Fettstoffwechsel ordentlich angekurbelt. Und dadurch nimmt man leichter ab. Die Kombination der Original FX Mayr Kur mit der IHHT erweist sich als besonders wertvoll.

 

Bitte erklären Sie uns zum Abschluss noch, warum das so ist.

Dr. Elka Wrolich: Während der FX Mayr Kur gibt man dem Körper Raum für Heilung. Durch die Entlastung ist der Körper offener für neue Reize und dadurch wird ein Neustart ermöglicht. Die IHHT setzt genau die richtigen Impulse, um diesen Neustart optimal zu unterstützen.

 

Vielen herzlichen Dank für das Interview!

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